Ihr Kulmbacher
 
 

                                                                                  Neues aus der Szene 2023>>

2024



Die Kunst der Nachhaltigkeit

Edina Thern lebt seit 34 Jahren in dem kleinen Dorf Elbersreuth im Nord Osten Oberfrankens, im Frankenwald, in einer rauen Idylle. Seit 30 Jahren beschäftigt sie sich mit der Nachhaltigkeit manchen Abfalls: zu Bühneninstallationen, Kostümen und Objekten geformt, zu Accessoires etc.  Verwertet, wiederverwertet und aufgewertet. Die Liste der Recycelten Materialien ist lang.
Korken, Kuchenformen, Schuhspanner, Lampenschirmgerippe, Brillengläser, Dias, Negative, Knöpfe, Styropor, Bandagen, Dosenöffnerflopps, Bettgestellketten……Taschenfederkerne,  Vogelfedern, Stuhl-, Matratzenfedern, Pappecken, Orangenschalen, Dosen, Büchsen, Siebe, Gartenschlauch, Fahrrad Speichen, Kinderspielzeug, Kabelmantel, Kupferausgestanzter „Abfall“, Plastiktüten, Plastikflaschen, Plastikdeckel, Plastikgrößen, Klein, Winzig, witzig, -  Draht. Das Konglomerat der Materialien aus meiner Werkstatt ist noch nicht zu Ende, aber zumindest ist die Liste mal angefangen
Geschichte von der Liebe zu den Orangen:
Als 5-köpfige Familie verzehrten wir damals in den frühen 90-er Jahren pro Nase jeder 1 Orange pro Tag. Und weil schon das Schälen der Orangen so anregend in unsere Nasen stieg, fanden sich die Orangenschalen zu Hauf auf den damaligen Ölöfen zum Trocknen wieder. Der Duft erfüllte die Räume und von da an war der Schritt nicht weit, Techniken zu erfinden, sie als Vorhänge oder tanzende Gebilde um die damals 12-jährige heranwachsende Tochter zu drapieren. Diese Kreationen gingen u.a. auf Tour mit der Gruppe "Korkwork Orange":  durch Deutschland…bis nach Frankreich, Montlucon ….              ….Und leben heute noch. Das ist knapp 30 Jahre her. Ein Beweis der Unverwüstlichkeit.
Geschichte vom notwendigen Übel der Verpackungen:
Jeden Morgen gibt es 11 Zeitungen in einer Plastiktüte mit zwei weißen Umreifungsbändern verschnürt gegen Wind und Wetter für mich: Die Tageszeitung der Frankenpost für unser Dorf, die so verpackt im Vorbau landet…ich gehe raus…
Die karge Frankenwald Landschaft verdingt mich dazu Gedichte zu schreiben… der Winter ist lang und kalt und nass und ewig wartend auf den Frühling stapfe ich schreibend Schritt für Schritt..…
Meine Ausstellung im Textilmuseum Helmbrechts, die im Frühjahr beginnt, konzipiere ich in Stationen auf dem unvorhergesehen langen Weg. Ein Weg mit Ausbrüchen und Wendungen, begrenzten und unbegrenzten Sichtweiten       Alles in Allem wird es ein phantasievolles Konglomerat.                                        Ich bin selbst gespannt und hoffe auf viel neugierigen Zuspruch
Edina Thern

Das größte Osterei in der Innenstadt Kulmbach, begleitet mit österlichen Texten durch die Fußgängerzone


Christine Friedlein, Vorsitzende der Kulmbacher Händlervereinigung, trat mit der Bitte an unseren Literaturverein, uns an einer Aktion zur Innenstadtbelebung zu beteiligen (Schreiben siehe pdf).
Wir suchen also kurze Texte, Gedichte, Gedanken zum Thema Ostern / Frühling, die laminiert in der Innenstadt an einem riesigen Osterei und/oder einer Leine in der Fußgängerzone aufgehängt werden sollen.
Hier sind natürlich auch unsere auswärtigen Mitglieder gefragt.
Die Texte sollten gut lesbar auf eine DIN A4 Seite passen, bitte bis Ende Februar an karin-minet@web.de, um das Laminieren kümmern wir uns.





 










Infos