Ihr Kulmbacher
 
 

                 Lesungen und Veranstaltungen





21. 11. 2022:  Novemberwelten

Eine Lesung des Kulmbacher Literaturvereins am 21. November im Café Clatsch

Vorsitzende Karin Minet begrüßte die Anwesenden und stimmte die Gäste auf das Thema November ein.

Musikalisch führte Jonny Spörl die Anwesenden mit Gedanken und Liedern zum Spätsommer und November in den Abend.
Friedhelm Hauns Text befasste sich mit der Geschichte von St. Martin und seinen Mänteln.
Für die Verfasserin Evi Weier trug Andrea Senf ein fröhliches Herbstgedicht vor - „Novemberblues ohne mich“ der Titel.
Britta Sarell las eine stimmungsvolles Gedicht über einen Novembermorgen in Israel.
Robert Thern erzählte von traurig-gruseligen Geschehnissen im Zusammenhang mit einer Leiche im verschneiten Wald.
Eine herbstbunte Fahrt in die Natur ließ Barbara Hahn die Zuhörer miterleben.
Gabriele Bujak  spürte in einem Gedicht Sehnsucht und Liebe im November nach.
Der „Traum im November“ von Karin Minet beschrieb Impressionen  einer ganz besonderen Beerdigung.
Andrea Senf las von einer „alten Schuld“ im Zusammenhang mit einem Geist und paranormalen Ereignissen.
Nach einer Pause mit musikalischer Einlage kamen zwei Mitglieder der Schreibwerkstatt „Grenzenlos“ zu Wort:
Mezkin Hussein las über ihre Herbstgedanken, die sie zu ihrer Familie  in ihre Heimat Syrien führten.
Sanaa Mustafa beschrieb in dem berührenden Text „Alles ist gut“ die Worte eines Kindes an seine Mutter.
Edina Thern erlaubte uns einen Blick auf eine Straße mit skurrilen Gestalten und Wesen.
Renate Traoré-Bartels ließ uns an den autobiografischen Gedanken einer Oma teilhaben.
Sabine Küffner las von einer nächtlichen Heimfahrt im dichten Novembernebel, die sie in ein wahres Chaos an Gefühlen stürzte.
Manfred Ströhlein brachte uns mit seinen Erinnerungen an das Lied „Leise rieselt der Schnee“ zum Lachen.
Klaus Köstner berichtete in seinem Werk von einem Erlebnis nach dem 2. Weltkrieg auf einem Friedhof. Vier Menschen starben nach der Vorhersage einer alten Frau.
Michael Asad las aus seinem neuen Buch und verglich Vergangenheit und Gegenwart durch die Gegenüberstellung von Langspielplatten und CDs. Erheiternd waren auch seine Ausführungen über einen Pfarrer. Mit Erich Kästners „Weihnachtslied chemisch gereinigt“ stimmte er ein auf die nahende Adverntszeit.
Mit dem Lied „Nehmt Abschied Brüder“ beendete Jonny Spörl einen beeindruckenden und unterhaltsamen Abend.

Download Fotos
Nov2022.pdf (14.36MB)
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27.10.2022
Martin Meyer - Buchvorstellung und Lesung seines neuen Krimis „Mord im Altmühltal“ in der Buchhandlung Friedrich, Kulmbach

Protokoll von Markus Ramming
Lesung-Martin-Meyer-am-27.10.2022-Mord-im-Altmühltal.pdf (77.35KB)
Protokoll von Markus Ramming
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16.10.2022
Eindrücke von der 3. Fichtelgebirgsbuchmesse:




15.10.2022
Short-Story-Wettbewerb zur 3. Fichtelgebirgsbuchmesse:
Vier dritte Preise an vier Mitglieder unseres Literaturvereins.
Wir gratulieren!






Finissage beim Bund Fränkischer Künstler

Die zeitgenössische Ausstellung des Bunds Fränkischer Künstler war ein voller Erfolg. Das sagte Vorsitzende Magdalena Franz bei der Finissage
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Vom Sommer, vom Herbst zum Winter des Jahrhunderts“
Die Geschichte eines einzigartigen Liederbuchs
Info:
2019 entdeckten Mitglieder der Capella Antiqua im Musikarchiv der Israelischen Nationalbibliothek in Jerusalem ein einzigartiges Liederbuch. Es ist so unscheinbar wie kostbar, so unbekannt wie bedeutend für die deutsch-jüdische Kulturgeschichte. Dieses 1912 von dem jüdischen Mäzen und Unternehmer Dr. James Simon und dem Kantor Zvi Idelsohn herausgegebene Werk zeugt vom fruchtbaren Ineinander jüdischer und deutscher Musik in der „Belle Époque“, einer Zeit der Erfindungen, des Fortschritts in Wissenschaft und Technik in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg in Deutschland wie in Europa, die ebenso von einer großartigen Literatur geprägt war. Das Liederbuch enthält faszinierende Melodien aus mehr als 800 Jahren. Die Musiker der Capella Antiqua ( Jule Bauer, Andreas, Anke, Nina, Thomas und Prof. Dr. Wolfgang Spindler) spannen gemeinsam mit Thomas Sparr einen musikalisch-literarischen Bogen zwischen den Jahrhunderten, zwischen Musik und Literatur. Sie laden die Zuhörer auf eine ganz besondere musikalisch-literarische Reise ein.
Dr. Thomas Sparr, Autor und Literaturwissenschaftler, lebte in den achtziger Jahren in Jerusalem und arbeitete am Leo-Baeck Institut und an der Hebräischen Universität. 1990 übernahm er die Leitung des Jüdischen Verlags und wurde später einer der Geschäftsführer des Suhrkamp Verlages, für den er heute als Editor-at-Large tätig ist. Er gibt einen Einblick ins Jahr 1912, als das Liederbuch erschien, eine Zeit der Erfindungen und Neuerungen in Technik und Industrie, aber auch in der Literatur, dem Theater, der Kunst wie Musik. Und er gibt einen Ausblick auf die Jahrzehnte hernach: den Ersten Weltkrieg, die 1920er Jahre, die Zeit des Nationalsozialismus, der Verfolgung und Ermordung des europäischen Judentums, die Gründung Israels. Vier musikalische Stationen aus dem Liederbuch werden historisch-literarisch umrahmt.
Informationen unter Tel: 09505-8060606 und www.capella-antiqua.de
Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung und würde mich über Ihr Interesse freuen.
Mit besten Grüßen
Thomas Spindler

Sie haben für den Literaturverein gelesen: Rüdiger Baumann, Henry Kersting, Friedhelm Haun